Pasta Party !

Last week we finally decided to use our Marcato Original Italian Atlas Pasta Machine (which is about as old as myself), for the first time since my siblings and I were old enough to reach the kitchen counter without a stool. Pasta making really takes ages but it’s totally worth the damn work. It took about 3 hours to produce 1 1/2 kilos of pasta. Most of it was ravioli, self-made filling of course, and the rest tagliatelle. My dad took great pleasure in turning the sheets of dough through the machine meticulously for exactly 25 times for each portion whereas my sister rather enjoying flinging the handle (with which you turn the rolls of the machine)  out of its holder every other time. Which of course didn’t at all please my fathers perfectionistic sense of achievement. But then again, it wouldn’t be have as fun if there wasn’t any quarrel going on in the kitchen, which is why such a situation rarely takes place at our home. Mostly if someone is alone in there, but even then my mother has the fascinating ability to cause a rather loud disagreement between family members, even though she might be sitting in the living room.

But back to pasta making: you definitely need a lot of patience for it, and perfectionism might not be the worst quality to possess when taking on the endeavour! And probably most of the peoply don’t own a pasta machine … but (jep, I’ve inherited some of the characteristics of my dad, including partial perfectionism) I’ve checked on amazon and a brand new edition of the famous Marcato Pasta Machine and it’s only around 60€! Absolutely worth a place on Santa’s list for next Christmas, if you’re into “Do everything yourself” cooking !

It’s Christmas time…

Hmm, tomorrow is Christmas! … Oh wait no, it’s Christmas today already, how fast time goes when you’re lying in bed with your laptop. I’m actually hungry by now again. Thats the bad thing about being awake at this time of day (or night, to be correct). Well, up to now I was watching a quite cute movie with my brother (love and other drugs if you’re interested, not high quality intellectual entertainment but cute, as I said) and I really got my first christmassy feeling this year. I rarely do stuff like that with my bro (because we can never really decide what to watch)  so yes, this definitely must be the holiday of love!

Even wrapping up gifts, baking tons of cookies for my ever hungry family and having my grandparents over hasn’t yet set that spirit on fire inside me. (Other

reasons may be the total absence of snow,  a temperature of around 5-10°C and the fact that I was working up to yesterday and starting again on Tuesday with a lovely early shift … what more could one dream of?) But, and I’m sure of that, when I’m sitting in church later this day (squeezed up between tons of people wrapped up in fat coats feeling at least once a year for Christmas they should come visit the service to convince our big papa up there that they’re still faithful) I’ll start to feel the warmth spreading (which may of course have something to do with the unnaturally high temperatures and the amount of people) and at around eight o’clock, back at home in the cozy living room, Christmas will finally be there (and presents as well …).

People, this shouldn’t be a satire … I really do like Christmas! It just always takes is time to arrive in the big blob of grey matter that I call my brain.

So, and this goes to everybody: It’s Christmas time, have fun and think about all the people who’ve been nice to you, maybe you can give them something in return!

 

Erkenntnisse einer Berliner Nacht

Man bekommt auch um 4:30 an einem Samstag Morgen in Berlin noch einiges mit.

Ich habe erfahren, wie die Reinigungsfachkräfte der Berliner Verkehrsbetriebe bzw. der Deutschen Bahn nachts die unangenehmen Überreste überhöhten Alkoholkonsums von den Bahnsteigen entfernen. Das Zeug ist grün, hat die Konsistenz von Katzenstreu oder Schneckenkorn und kann ganz offensichtlich dank der hohen Saugfähigkeit wiederverwertet werden.

Beeindruckend sind auch die intellektuellen Höchstleistungen von jungen Männern um diese Uhrzeit:

“Ey, wir hätten mal echt 40€ weniger für Alkohol ausgeben sollen und mehr tanzen, das wäre echt besser gewesen.”

“Oah, weißt Du diese eine fette Kuh da, ne? Oah, das war voll eklig, bei der ist die Schwabelhüfte voll über die Hose rausgequetscht, man das sah so scheiße aus, ey.”

[Muss ein anatomisch sehr interessantes Phänomen sein, bei dem sich die Hüfte über den Bund einer Hose hebt. Und schmerzhaft obendrein ... ]

Außentemperatur von ca. 8°C um 5 Uhr nachts Mitte Dezember in Berlin  –> definitely a  sign of global warming

Und mir tat der Kerl leid, der mir auf dem Weg von der S-Bahn nach Hause entgegen kam und von dem ich weiß, dass er gerade auf dem Weg zur Frühschicht auf dem Bau war …

…damn

Wir hatten heute einen großen Pechvogel zu Gast bei uns in der Notaufnahme. Der Patient war eigentlich weges seines linken Fußes gekommen, an dem sich ein Zeh entzündet hatte. Der Zeh wurde behandelt und verbunden, der Herr durfte gehen. Frohen Gemüts kehrte er 10 Minuten später wieder zurück, weil er dachte, die Quittung der Rettungsstellengebühr bei uns vergessen zu haben. Nachdem der Pfleger ihm mit höfflichem Nachdruck gefragt hatte, ob er denn schon in seinem Portmonnaie geschaut hätte (der Patient ist schon fast 80, es sei ihm diese Schusseligkeit verziehen), konnte er abermals unseren behaglichen Arbeitsplatz verlassen. Inzwischen war es so gegen 18:00 und dunkel.

Weitere 10 Minuten später fährt ein Rettungswagen mit Blaulicht vor, der Patient war auf der Kreuzung vor dem Krankenhaus von einem unachtsamen Autofahrer erfasst worden. Er hatte denke ich mal Glück im Unglück, sein einer Unterschenkel ist komplett gebrochen aber ansonsten ist er mit einem Schock und ein paar Schürfwunden davon gekommen.

Da kann man eigentlich nur sagen: So schnell sieht man sich wieder.  Auch wenn man das natürlich keinem Patienten wünscht.

Aber that’s life, make the best of it!

*Hab mich übrigens noch sehr nett mit dem Herren unterhalten, als es ihm wieder besser ging. Er hat sich furchbar über die heute Neigung zu Übergewicht oder Magersucht aufgeregt, er würde immer sehr genau auf seine Figur achten und auch jeden Morgen kontrollieren, ob seine 70kg sich noch halten.

Long live the Bubble Tea

Ich bin normalerweise nicht der Typ, der so oft irgendwo hingeht, dass eine Bonusstempelsammelkarte von Nöten ist, aber in letzter Zeit haben sich einige in meiner Tasche gesammelt, fünf bis jetzt um genau zu sein, und zwar von Bubble Tea-Shops. Die meisten Größstädtler haben wahrscheinlich schon was davon gehört, aber auch für alle anderen: wenn Leute auf der Straße rumrennen und komische, bunte Flüssigkeiten mit fetten Strohhalmen aus durchsichtigen, mit asiatischen Schriftzeichen überwucherten, Bechern trinken, in denen noch komischere, perlenähnliche, ebenfalls bunte oder schwarze Gebilde rumdümpeln … dann seht ihr gerade einen begeisterten Bubble Tea-Trinker!

Und das nur mal kurz vorweg: Ich steh voll auf das Zeug !

Bubble Tea kommt ursprünglich aus Taiwan. Natürlich gibt es mehrere eifrige Geister, die sich als die Erfinder des amerikanischen und inzwischen auch europäischen Kultgetränkes rühmen, doch fest steht nur, dass die asiatische Jugend in den 80ern das auch gerne “Pearl Tea” genannte Erfrischungsgetränk für sich entdeckte. Der ursprüngliche Tee bestand aus schwarzem taiwanesischem Tee, Tapoikaperlen, Kondensmilch und Sirup oder Honig. Tapoika, eine Stärke, die aus der Maniokwurzel hergestellt wird, gibt den Kugeln ihren typischen Geschmack, nämlich gar keinen (meiner Meinung nach … ). Die Konsistenz ähnelt kauresistenten Gummibärchen.

Zum Glück hat sich dieses tolle Getränk inzwischen weiterentwickelt, durch den Export des Trends nach Nordamerika und Europa im letzten Jahr sind auch viele neue Variationen entstanden. Inzwischen gibt es auch Bubble Tea mit Kaffeegeschmack (etwas paradox … oder nicht?) und, zu meinem großen Gefallen, eine kugelige Variante zu den Tapoikaperlen, die sogenannten Boba-Pearls. Diese sind von der gleichen Größe (ca. 8mm Durchmesser) aber beinhalten einen flüssigen Fruchsaft, der von eine hauchdünnen Haut umgeben ist. Also sehr viel konsumentenfreundlicher. Für die, die Bubble Tea gerne ohne Bubbles trinken möchten: die meisten Bubble Tea-Läden bieten auch Jelly in verschiedenen Geschmackssorten an, kleine weiche Stückchen, die aber sehr viel schwieriger durch den Strohhalm aufgesogen werden können (oder ich bin zu blöd).

Was es also (zumindest in denen von mir getesteten Anbietern in Berlin, Potsdam und Dresden) gibt ist BubbleTea, heiß oder kalt, schwarz-, grün- oder hibiskusteeig, fruchtig, milchig, kaffeeig oder yoghurtig, in 10-20 verschiedenen fruchtigen Sorten mit schwarzen Tapoikaperlen, Bobapearls (bunt!) oder Jelly. Der Tee ist zwar immer heiß, aber es kommen jede Menge Eiswürfel dazu, bevor das Ganze in den Shaker geht von daher ist es sehr erfrischend und angenehm (Sommer) oder unangenehm (Winter) kalt zum anfassen und trinken. Die Preise sind auch unterschiedlich, rangieren aber meist von ca. €2,80 bis €3,50 für 300-750ml.

So, nachdem nun auch klargestellt ist, worum es sich hier handelt: Probieren geht über Studieren!!  Ich kanns empfehlen, hab aber auch schon viele negative Kritiken gehört (iiih .. wie ecklig). Da kann ich nur zu sagen: gesund ist es allemal nicht (auch wenn manche adipöse Kunden mit der Aufforderung, bitte möglichst wenig Sirup im Bubble Tea zu erhalten, vielleicht wirklich versuchen, sich da etwas in der Richtung einzureden) aber es schmeckt zumindest leckerer als vieles andere Ungesunde …

Leute, versuchts einfach !

N.B.  Nicht zu empfehlen: “Buddha Bubble Tea” auf dem Ku’Damm … keine Asiaten und Pulver anstatt Sirup, geht gar nicht.

Mein absoluter Liebling: “TeaOne” unter der S-Bahn Rathaus Steglitz, gute Auswahl, faire Preise und nette Asiaten :)

If the weed’s out …

So … I’ve enriched my intellectual property yesterday and learned that smoking the dried leaves of the hydrangea (Hortensie .. that funny big herb in you’re mother’s garden with leaves and huge puffy, broccoli-like blue or purple flowers) has quite the same effect that weed has. You can role them up to joints. Scientifically, there’s no evidence up to now of any chemical substances that evoke the condition of “being stoned” but, as always, science isn’t everything. So, if the back up’s empty, you’ve got a cheap alternative. But I wouldn’t rely on it for too long, the chance of the cyanides in there killing you after a few days of frequent smoking is quite high. ;)

And if you’re wondering where I got this, some fire safety instructors may have other interests and are willing to share them with you while teaching how to use a fire extinguisher in the main entrance of a hospital.